Ingenieur bedient Prüfanlage mit angeschlossenen Sensorleitungen und arbeitet konzentriert in heller Laborumgebung Robotikmodul bringt Präzisionswerkzeug über einem strukturierten Batteriemodul in moderner Fertigungsumgebung an Techniker präsentiert thermische Simulationsgrafiken auf großem Bildschirm während Besprechung im modernen Büro

Von der

Vision

zur

Innovation

ElringKlinger treibt den Wandel zur klimaneutralen Mobilität voran – mit Komponenten und Systemen für Batterie‑ und Brennstoffzellentechnologien sowie innovativen Leichtbaulösungen. Durch kontinuierliche Entwicklung und enge Zusammenarbeit mit den Kunden entstehen Lösungen, die den Weg in eine emissionsarme Zukunft ebnen.

Der Motor für den technologischen Wandel

Innovation ist bei ElringKlinger kein Zufallsprodukt. Sie ist Ergebnis eines Zusammenspiels aus klarer strategischer Steuerung, tiefem Technologieverständnis und dem Mut, Bestehendes neu zu denken. Während strategische Innovationsimpulse zentral koordiniert werden, entstehen auch dort Lösungen, wo sie später Wirkung entfalten müssen: nah an der Anwendung, nah am Kunden, nah am Markt.

Diese Aufstellung ist bewusst gewählt – denn wer die Herausforderungen der Kunden wirklich lösen will, braucht beides: einen verlässlichen Kompass und starke, spezialisierte Teams, die die Route kennen. Genau das macht ElringKlinger aus. Die Expertise ist tief verwurzelt, die Kernkompetenzen werden sicher beherrscht und die Leidenschaft für die Technologie wird gelebt – das spüren auch die Kunden. Viele wenden sich gezielt an ElringKlinger, um gemeinsam maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln: nicht nur eine Idee, sondern ein Produkt, das sich in der Praxis bewährt, in bestehende Systeme integrieren lässt und im industriellen Maßstab zuverlässig funktioniert.

Wie breit diese Innovationskraft im Unternehmen verankert ist, zeigt sich regelmäßig im Alltag. In den ursprünglich klassischen Geschäftsfeldern entstehen ebenso Anpassungs- und Neuentwicklungen wie im Bereich E‑Mobility und im Segment Kunststofftechnik. Als technologisch orientiertes Unternehmen mit hoher Umsetzungstiefe konzentriert sich ElringKlinger darauf, vorhandenes Know-how konsequent in neue Anwendungen zu überführen – ein Prinzip, das sich besonders in zahlreichen Produktentwicklungen für die Elektromobilität widerspiegelt. Sie zeigen, wie aus langjähriger Kompetenz neue Lösungen entstehen, die den technologischen Wandel aktiv mitgestalten.

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angemeldete Schutzrechte im Jahr 2025
Ingenieur richtet Prüfvorrichtung mit großem Druckstempel aus und überwacht Messaufbau in strukturierter Laborhalle
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Mitarbeitende arbeiten weltweit bei ElringKlinger im Bereich Forschung und Entwicklung.
Zylindrischer Rotorpaketstapel mit feinen Blechlagen und komplexen Aussparungen für effiziente
                  Elektromotoranwendungen

MetaloBond™ Rotor/Stator- Stanzpakete: leistungsstark und flexibel.

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Von der Idee bis zur Serie

Was ElringKlinger dabei besonders auszeichnet, ist die Fähigkeit, Innovation entlang der gesamten vertikalen Wertschöpfung zu entwickeln und zu steuern. Dieser End‑to‑End‑Ansatz beginnt bei der Auswahl und Formulierung geeigneter Materialien, setzt sich über das technische Design und die Auslegung aller erforderlichen Prozesse fort und reicht bis hin zur Produktion und der abschließenden Industrialisierung in der Serie. Dabei versteht ElringKlinger End‑to‑End nicht als eine reine Abfolge isolierter Prozessschritte, sondern als durchgängige, eng verzahnte Wertschöpfungskette. Entwicklung, Fertigung, Testing und Industrialisierung greifen systematisch ineinander, sodass Innovationen von Beginn an unter realen Bedingungen wachsen.

Durch diese umfassende Betrachtung wird gewährleistet, dass neue Entwicklungen nicht im Konzeptstadium verharren. Stattdessen entstehen Lösungen, die technologisch führend sind und sich unmittelbar in der Praxis einsetzen lassen.

Da alle Schritte eng miteinander verzahnt sind, werden Herausforderungen früh erkannt und Optimierungen sofort integriert. Auf diese Weise reifen Produkte von Beginn an unter realen Bedingungen und erhalten jene Robustheit, Effizienz und Anwendungsnähe, die für den industriellen Einsatz entscheidend sind.

In der Forschungs- und Entwicklungsarbeit bedeutet dieser Ansatz, dass neue Lösungen nicht isoliert entstehen. Sie entwickeln sich aus dem Zusammenspiel verschiedener Kompetenzen, die von fundierter Materialkenntnis über tiefes Fertigungswissen bis hin zu umfassender Industrialisierungserfahrung reichen. Jede dieser Disziplinen trägt einen entscheidenden Teil dazu bei, dass Innovationen nicht nur technisch möglich, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll, prozesssicher und langfristig verfügbar sind. Auf dieser Basis gelingt es ElringKlinger, neue Technologien nicht lediglich zu konzipieren, sondern sie in tragfähige und nachhaltige Wertschöpfungsprozesse zu überführen. Genau darin liegt eine wesentliche Stärke des Unternehmens, denn Innovation entfaltet ihren Wert erst dann vollständig, wenn sie über die Erfindung hinaus bis in die industrielle Anwendung hinein verlässlich funktioniert.

Die Mechanik hinter dem Fortschritt: „Reconnecting the Dots“

So wichtig Ideen, Patente oder Konzepte sind: In der Industrie entscheidet sich Innovationskraft letztlich dort, wo aus einer Vision ein serienfähiges Produkt wird. Genau an diesem Punkt setzt ElringKlinger konsequent an. Denn die beste Technologie ist nur dann ein Wettbewerbsvorteil, wenn sie zuverlässig produziert, skaliert und am Markt erfolgreich platziert werden kann.

Manchmal ist der nächste Innovationssprung nicht der radikale Neuanfang, sondern der kluge Transfer. Fortschritt entsteht häufig dann, wenn vorhandene Kompetenzen in einem neuen Kontext angewendet werden. Genau dieses Prinzip prägt die Arbeit der Forschungs- und Entwicklungsteams bei ElringKlinger. Über viele Jahrzehnte entwickelte das Unternehmen Produkte, die speziell für den Verbrennungsmotor ausgelegt waren – vor allem in der Dichtungstechnologie. Diese Ära schärfte das Verständnis für Materialien, Dichtungstechnologien, thermisches Management, komplexe Fertigungsprozesse und höchste Anforderungen an Robustheit und Qualität.

Auf dieser Basis wurden die Kompetenzen gezielt auf E‑Mobilitätsanwendungen übertragen: Metall‑Elastomer‑Dichtsysteme für hochbelastete EDU‑Gehäuse und Batteriespeicher sorgen für sichere Abdichtung bei geringen Dichtpressungen und gleichen große Toleranzen aus; MetaloSeal™ bietet zusätzlich elektrisch leitfähige Beschichtungen für Anforderungen an die elektromagnetische Abschirmung (EMV) in EDU‑ und Batterieapplikationen; TopSeal™- und ElroForm™‑Abdeckungen reduzieren Bauteile, Schraubkräfte und Einbauraum und verbessern damit Montage und Systemverhalten. So wird bewährte Dichtungstechnologie zum Enabler für Hochvolt‑Systeme.

Darüber hinaus zeigt MetaloBond™ – die Rotor/Stator‑Technologie – wie ElringKlinger Werkstoff‑ und Prozesskompetenz in neue Funktionswelten überführt: Die Best‑in‑Class‑Dichtperformance zwischen den Blechlagen steigert die Kühlleistung und liefert zeitgleich volle Temperaturbeständigkeit. Strategisch ist das ein Musterbeispiel, wie Kernkompetenzen serienreif in Zukunftsfeldern skaliert werden.

Mit seinen Zellkontaktiersystemen liefert ElringKlinger einen überzeugenden Beleg für die durchgängige Wertschöpfung von der Innovationsidee bis zur Großserie. Die Systeme integrieren Spannungs- und Temperatursensorik ebenso wie bei Bedarf die CSC‑Elektronik, sind modular auf unterschiedliche Zellformate ausgelegt und damit hochgradig skalierbar. Der Serienhochlauf erfolgt an den Battery Hubs in Neuffen und in Easley, South Carolina, die Entwicklung, Qualitäts- und Projektmanagement sowie Product & Manufacturing Engineering unter einem Dach vereinen. Ein wesentlicher Meilenstein sind dabei die volumenstarken Serienaufträge für Batteriekomponenten. Die starke Auftragslage und der konsequente Ausbau der Standorte unterstreichen die strategische Bedeutung der Zellkontaktiersysteme innerhalb der Konzernagenda von ElringKlinger.

„Reconnecting the Dots“ beschreibt genau diesen Anspruch. Gemeint ist die Fähigkeit, vermeintlich getrennte Technologien miteinander zu verbinden und aus bewährten Verfahren starke Antworten auf neue Herausforderungen abzuleiten. So entstehen Innovationen, die nicht nur an das Vergangene anschließen, sondern aktiv den technologischen Wandel gestalten.

5.5 %
des Umsatzes wird in Forschung und Entwicklung investiert.

» Der entscheidende Erfolgsfaktor ist unsere durchgängige Kompetenz im Produktentstehungsprozess: Wir begleiten unsere Produkte vom ersten Konzept über die Entwicklung bis hin zur Serien­reife vollständig im eigenen Haus. «

Wojtek Kolasinski, Vice President Metal Sealing Systems & Drivetrain Components

Modulares Zellverbindersystem aus metallischen Kontakten und Leiterbahnen in länglicher Anordnung für
              Batteriemodule

Zellkontaktiersystem für zylindrische Zellen mit flexibler Leiterplatte als Signalträger.

Zum Factsheet für weitergehende Informationen zum ZKS

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Der Blick nach vorn: Innovation als Haltung

Innovation bei ElringKlinger bedeutet deshalb mehr als die Entwicklung einzelner Produkte. Es ist eine Haltung: die Bereitschaft, Bestehendes immer wieder zu hinterfragen, Kompetenzen weiterzuentwickeln und neue Marktanforderungen frühzeitig in Lösungen zu übersetzen. Ob Transferprinzipien wie „Reconnecting the Dots“, anwendungsnahe Entwicklung in den Business Units oder die konsequente Industrialisierung – das Zusammenspiel dieser Elemente bildet den Kern der Innovationskraft.

Und genau diese Innovationskraft entsteht aus einer besonderen Mischung: aus technologischer Tiefe, systemischer Denkweise und dem Anspruch, gemeinsam mit Kunden Lösungen zu schaffen, die nicht nur heute funktionieren – sondern morgen den Maßstab setzen.